Chartreux Kartäuser Katzen Züchter Mystere Bleu

Impfen mit Verstand - Chartreux Kartäuser Katzen Züchter Klaus Löbel - Mystere Bleu

Schutzimpfungen der Chartreux Kartäuser Katzen

Katzen sind von Natur aus Einzelgänger, das bedeutet, daß die Spezies selten Kontakt mit Artgenossen hatten und deswegen übertragbare Krankheiten nicht so schnell verbreiten werden konnten. Dies hatte entwicklungsgeschichtlich zur Folge, daß das Abwehrsystem der Katze nicht so gut ausgebildet ist wie bei anderen Tierarten, sie sind deswegen besonders empfindlich für ansteckende Krankheiten.

Bei Schutzimpfungen bekommt die Katze durch eine Injektion abgetötete oder abgeschwächte Viren verabreicht, auf die das Abwehrsystem des Körpers reagiert. Diese Reaktionen gegen die verschiedenen Viren sind aber nicht gleich und so erklären sich die unterschiedlichen Impfschemata. Generell kann gesagt werden, dass Schutzimpfungen gegen viele Krankheiten -an einem Tag gegeben- den Körper überfordern können. Das bedeutet, daß der Schutz gegen die einzelnen Krankheiten nicht so intensiv ausgebildet wird, schlimmer ist jedoch, daß es häufiger zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen kann.

Das von uns empfohlene Impfschema hat sich seit Jahren bewährt und ist in verschiedenen Untersuchungen bestätigt worden. Es gibt Ihrem Tier einen guten und verlässlichen Schutz , ohne den Körper übermäßig zu belasten. Die Katze bekommt im Abstand von 14 Tagen jeweils eine Injektion . Um einen dauerhaften Schutz zu gewährleisten, müssen die Impfungen in einem jährlichen Abstand wiederholt werden.

Man sollte sich mit dem Tierarzt schon besprechen welche Impfung für Ihre Katzen nötig ist. Also, Impfen mit Verstand und Mass. Man sollte auch unterscheiden, ob Ihre Katze eine sogenannte Hauskatze wird, oder ein sogenannter Freigänger. Dies sollte genau bedacht werden, denn zuviel Impfen könnte der Katze auch schaden.

Auch Berichten im Internet zu folgen, ist auch nicht immer ratsam, denn es gibt zu viel wenn und aber, daher ist es schon besser,einen guten Tierarzt zu Rate zu ziehen. Denn die Tierärzte bekommen ständig Informationen von den aktuellen Untersuchungen, welche von den bekanntesten Universitäten durchgeführt wurden und in Foren, dargelegt und vorgestellt werden.

Es gibt jetzt auch schon Überlegungen, an Hand von bestimmten Untersuchungen, die Impfintervalle, nicht mehr jährlich, sondern wie von manchen Impfserenherstellern auch in mehrjährigen Intervallen, wie zum Beispiel bei Tollwut zu verabreichen. Gewisse Untersuchungen belegen dass sogar wir in Deutschland, sowie im restlichen Europa, das Impfschema von den Amerikanern zu übernehmen. Denn da kommen Untersuchungen zu Tage, die belegen dass in ganz Europa einfach zuviel geimpft wird.

Deshalb sollte man immer den Tierarzt zu Rate ziehen um unnötiges Impfen zu vermeiden.

Dass ist auch meine Aufgabe als Züchter, darauf zu achten, dass die neuen Katzeneltern über dieses Thema informiert werden. Denn mir liegen meine Samtpfoten sehr am Herzen und deshalb bin ich für eine gute Aufklärung was die Schutzimpfungen betreffen. Die Züchter sollten in erster Linie an das Tier denken und nicht immer nur ans verkaufen. Auch dies zeichnet einen seriösen Züchter aus.

So Liebe Homepagebesucher ich hoffe dass war nicht zu viel und auch nicht unangenehm, was ich Ihnen in diesem Bericht mitgeteilt habe. Dieser Bericht dient dem Wohl der Katzen , Züchtern, Tierärzten und natürlich den neuen Katzeneltern.

Meine Informationen zu diesem Bericht, sind ein Teil aus eigener Zuchterfahrung und der sehr guten Unterstützung der Kleintierklinik am Landratsamt in Heilbronn unter der Leitung der Fachtierärzte:

Dr. med. vet. Helmut Scholl
Dr. med. vet. Sabine Dahnken
und Fachtierarzt für Kleintiere Joachim Fritz.

Mit freundlichem Gruß

Ihr Kartäuser Chartreux Züchter Klaus Löbel.